Hier entsteht im Sommer 2019 das Tagebuch des Juzelas.

Hallo liebe Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten und Onkel und liebe Freunde des Juzelas 2019,

 

die Busse sind bereits auf den Weg zu uns und wir sind schon ganz aufgeregt. In der Küche wird schon das warme Mittagessen angesetzt und die einzelnen Betreuerteams bereiten sich auf den Ansturm der Jugendlichen vor.

 

In den nächsten zwei Wochen freuen wir uns auf viele tolle Erlebnisse und Geschichten. Schauen sie einfach mal täglich hier vorbei um zu schauen, was gerade so im Juzela passiert.

 

Wir freuen uns!

 

Das Juzela Team

 


11.08.2019 Der letzte Tag

Hallo Liebe Eltern und Freunde,

 

 

die Sonne ging auf und der letzte volle Tag brach an. Während die Weckmusik über den Lagerplatz schallte, kletterten die Teilnehmer ein vorletztes Mal von den Pritschen und kamen langsam aus ihren Zelten. Die ersten Telefonnummern wurden ausgetauscht und alle riefen sich nochmal in den Kopf, den letzten Tag besonders zu genießen, denn es dauert ein ganzes Jahr, bis man die Dänemarkstimmung wieder genießen kann.

 

Im HEG wurde sich nochmal das Spiel Capture the Flag gewünscht, da das beim letzten Mal ja aufgrund der Wetters ins Wasser gefallen war. Das Wetter war heute Morgen bombastisch und alle waren motiviert sich auszupowen und richtig um die Flaggen zu kämpfen.

 

Nach dem Mittagessen gab es wieder Zeit für die Dörfer unter sich und es wurden wieder verschiedene Sachen gemacht. Während ein Dorf nach einem leckeren Stockbrot am Lagerfeuer einen Film geguckt hat, hat ein anderes bei einer Foto-Diashow das Lager nochmal Revue passieren lassen. Dorf zwei hat leckere Snacks gekocht und dabei gemütlich Hörspiele gehört. Das letzte Dorf hat draußen auf dem Dorfplatz bei dem schönen Wetter einen Spielenachmittag veranstaltet.

 

Am letzten Abend des Lagers wurde bei der Abschiedsdisko nochmal richtig das Lager gefeiert. In der Foto Box wurden Fotos für die Erinnerung an die schönsten zwei Wochen im Jahr geschossen. Die Musik war so gut, dass alle mittanzen mussten und sich das abzappeln nicht verkneifen konnten.

 

Und auch so neigte sich der letzte Abend in Lille Bodskov langsam dem Ende zu und die Teilnehmer gingen mit einem lachenden und einem weinenden Auge in ihre Zelte und schliefen ein.

 

 

Ein letztes Mal liebe Grüße aus Dänemark!

 


10.08.2019 Lille Bodskov Festival

Hallöle aus Dänemark!

 

 

Heute war Festival-Tag und das Motto passend zum Wetter Hurricane, nach dem Festival, wo es jedes Jahr regnet.

 

Morgens wurden Hobbygruppen veranstaltet und es wurde sich beim Schminken mit Glitzer und Flechten der Haare auf das Festival vorbereitet. Auch kleine Spiele wie Wikingerschach wurden gespielt.

 

Nach dem Mittag ging es dann endlich mit dem Festival los. Es gab verschiedene Acts und DJs. In der Scheune gab es Black Music und Hiphop, im Keller des Hauses wurde eine Goa-Party veranstaltet und auf dem Kiesplatz liefen Charts aus der Transe, während es Pommes und Chicken Nuggets aus dem Kiosk gab. Auf der Mädchentoilette wurde zu Metal abgezappelt und im Monsterzelt zu Schlagermusik gesteppt. Auch für Tanzfaule wurde etwas angeboten: Enstpannungsworkshop mit Hörbüchern.  

 

Abends wurde dann eine Show mit PoetrySlam von Teilnehmern und Gesang sowie anderen Musikeinlagen von Betreuern und auch Jugendlichen aufgeführt. Es wurde viel Beifall geklatscht und gejubelt. Zugaben wurden auch wie nichts Gutes gefordert. Das 35-jährige Jubiläum von unserem Betreuer Denis wurde groß gefeiert und getanzt wurde auch ohne Ende.

Zum Abschluss des Tages wurde dann noch eine großartige Feuershow aufgeführt. Zu Musik wie Sonne von Rammstein wurden Feuerkunststücke aufgeführt, die man so im Lager noch nie gesehen hatte. Nach der feuershow haben alle tatkräftig beim aufräumen geholfen, sodass so schnell wie möglich ins Bett gehüpft werden konnte. Der vorletzte Abend neigte sich dem Ende und die Teilis gingen mit leuchtenden Augen ins Bett.

 

 

Gute Nacht und bis morgen!

 


09.08.2019 Vier Hochzeiten und ein Todesfall

Moin Moin,

 

 

heute stand der Tag ganz unter dem Thema der Liebe. Die Lagerhochzeit stand, heute mal ohne Regen, an. Beim Mörderspiel wurde weiter Rund um die Uhr gemordet, dass heute das Motto des Tages Vier Hochzeiten und ein Todesfall war.

 

Während morgens Einige fleißig Vorbereitungen für die Hochzeit getroffen haben, haben andere beim Kanufahren, schnorcheln oder baden entspannt. Für die Hochzeit wurden Ringe gebastelt und Haare geflochten, Ehegelübde geschrieben und schicke T-Shirts gebatikt. Die Bühne wurde von einigen Teilis geschmückt und die Technik vorbereitet.

 

Als die Hochzeit dann endlich begann, sammelten sich alle vor der Bühne und die Pärchen wurden verheiratet. Viele glückliche Gesichter entstanden und es war eine sehr liebevolle Stimmung in der Luft. Der Pastor war sehr lustig und unterhaltsam, weshalb auch sehr viel gelacht wurde. 

 

Am Kiosk wurden sich wieder viele leckere Sachen gekauft. Schokoriegel, Eis oder bunte Brause, vollkommen egal, Hauptsache süß!

 

Abends hatten die einzelnen Dörfer wieder Zeit für sich und es wurden wieder spannende Sachen unternommen: Ein Dorf hat ein Pub-Quiz veranstaltet, ein anderes einen Kino-Abend gemacht mit leckeren Snacks. Die anderen beiden Dörfer haben leckere Pizzen gebacken, sogar mit selbstgemachten Teig.

 

 

Liebe Grüße und bis morgen!

 


08.08.2019 Zurück in die Zukunft

Moin aus dem JuZeLa!

 

 

Heute ist Generationstag, das Thema ist passenderweise „Zurück in die Zukunft“ und die Teilnehmer erleben ein ganzes Leben im Laufe eines Tages. Von Geburt bis zum Tod durchlaufen alle Jugendlichen verschiedene Phasen wie zum Beispiel die Kleinkindzeit, die Pubertät und das Senioren-Dasein. Die Verschiedenen Lebensabschnitte werden mit passender Musik und Programmpunkten untermalt.

 

Am Morgen wurde ein Capture-the-Flag, ein typisches Spiel, was man in der Schule im Sportunterricht spielt, gespielt. Das wurde allerdings nach nicht mal einer Runde abgebrochen, da es auf einmal so stark angefangen hat zu schütten, dass nach einer kleinen Zwangspause keiner mehr Lust hatte.

 

In der Pubertät gab es ein Diskoverbot aufgrund unaufgeräumter Zimmer und statt einer Disko wurde deshalb eine Mülljury veranstaltet und alle haben gemeinsam die Zelte und den gesamten Lagerplatz aufgeräumt.

 

Nachmittags haben dann alle Teilnehmer versucht den Mord an dem Betreuer Neff aufzuklären. Dabei mussten verschiedene Rätsel und Aufgaben gelöst werden um Hinweise zum Lösen des Falls zu bekommen. Dafür wurden die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt und die Gruppe, die den Fall am schnellsten gelöst hat, hat gewonnen.

 

Am Abend wurde dann ganz Seniorenmäßig Bingo gespielt, den Teilnehmern wurde vorgelesen und es wurde Gymnastik angeboten. Die alten Knochen der Senioren wurden am Abend immer schwerer und die schmerzen wurden immer größer, dass das zu Bett gehen heute gar kein Thema war.

 

 

Bis morgen und liebe Grüße aus Lille Bodskov!


07.08.2019 Der Tag im Jump-a-lot

 

Hallihallo liebe Verwandte und Freunde!

 

 

 

Heute war das ganze Lager auf dem alljährlichen Ausflug in das Jump-a-lot. Dort wurde nur herumgetobt und durch die Gegend gesprungen. Es war ein richtig schöner Tag und es tat allen gut auch mal vom Lagerplatz herunter zu kommen und andere Luft zu schnappen. Alle powerten sich den ganzen Tag aus und am Abend, nachdem sich bei Hobbygruppen wie Batiken noch entspannt wurde, wollten alle nur noch in ihre Schlafsäcke krabbeln und schlafen.

 

 

Liebe Grüße, das Betreuerteam

 


06.08.2019 Game of Thrones - Teil 2

Hallo aus Lille Bodskov,

 

 

 als heute die ersten Sonnenstrahlen hinter der Steilküste hervorkamen und die Weckmusik ertönte kamen die Teilnehmer verschlafen aus ihren Zelten hervor. Das heutige Geburstagsking wurde mit leckerem Kuchen und einen Ständchen geweckt.

 

Währen der täglichen Betreuerbesprechung wurde wieder Basketball gespielt oder sich nochmal auf die Pritschen gelegt.

 

Als dann die Besprechung vorbei war, wurde nochmal das Game of Thrones-Thema aufgegriffen, weil am Game of Thrones-Tag das Nachmittagsspiel durch eine Badezeit ersetzt wurde. Heute wurde dann das Siedler-Spiel gespielt. Dieses ist dem bekannten Brettspiel nachempfunden. Dabei wurden die Dörfer den Häusern bei der Serie zugewiesen. Es gab die Häuser Stark, Lannister, Targaryen und Tyrell. Es geht darum so viele Rohstoffe wie möglich zu sammeln um dann Städte Siedlungen und Schulen zu bauen. Je nachdem wie aufwendig ein Gebäude zu bauen ist, gibt es dann verschieden viele Punkte und das Haus, die am meisten Punkte erreicht hat, gewinnt.

 

Am Nachmittag haben sich die einzelnen Dörfer dann wieder Zeit für sich genommen und schöne unterschiedliche Sachen unternommen. Ein Dorf ist wandern gegangen und ein weiteres Dorf ist Kanu gefahren. Dorf 3 hat eine Beachparty im Monsterzelt veranstaltet, weil das Wetter leider nicht ganz so mitgespielt hat. Das letzte Dorf hat eine Selbstgeflexionsrunde mit leckerem Eis veranstaltet.

 

Als Abendbespaßung gab es die allseits beliebte Flirtparty. Die Party hat im Haus stattgefunden, zu dem Teilnehmer nur zu besonderen Anlässen Zugang haben. Auf der Party hat jeder ein Tier zugewiesen bekommen und dann konnte man sich gegenseitig kleine Liebesbriefe schreiben. Auch ein Tinder-Stand wurde angeboten, wo sich alle gegenseitig liken oder matchen konnten.

 

Als dann die Party mit dem letzten Song beendet wurde, sind die Teilis nur noch Zähne putzen gegangen und müde in den Schlaf gesunken.

 

Es freuen sich schon alle auf morgen, denn dann geht es auf einen schönen Ausflug. Doch dazu morgen mehr.

 

 

Liebe Grüße und gute Nacht, das JuZeLa

 


05.08.2019 A-Team

Moin aus dem JuZeLa!

 

 

 Heute Morgen waren alle etwas müde, weil gestern lange wach geblieben wurde, aufgrund der Nachtwanderung. Deshalb wurde mit einer entspannten Dorfzeit in den Tag gestartet.

 

Ein Dorf hat ausgeschlafen und dann lecker gebruncht, ein anderes war schnorcheln und das dritte Dorf hat Jutebeutel angemalt. Auch mit den Kanus wurde auf der Ostsee rumgepaddelt.

 

Am Nachmittag gab es dann wieder ein Großgruppenspiel, im Thema des Tages: A-Team. Jedes Dorf kämpft gegen die anderen Dörfer. Jedes Dorf hat eine Flagge und das Ziel ist es die Flaggen zu anderen Dörfer zu finden. Das Dorf, dass am Ende noch seine Flagge hatte, war das Siegerdorf.  

 

Abends wurde dann richtig fett gegrillt. Es gab Würstchen, gegrillte Tomaten, Grillkäse und drei leckere Salate mit sehr schmackhaften Dips. Die Küche hat sich mal wieder selber übertroffen. Zur Feier des Tages wurde auch draußen gegessen. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt. Zum Verdauen und Runterkommen nach dem sehr sättigenden Essen, bei dem auch ordentlich zugelangt wurde, schauten alle gemeinsam einen Film.

 

 

Bis morgen, das JuZeLa-Team

 


04.08.2019 Haus des Geldes

Guten Morgen, Mittag und Abend aus dem Zeltlager Lille Bodskov!

 

 

 Heute hat es endlich mal nicht geregnet, aber dafür war die Sonne leider auch nicht dauerhaft zu sehen. Doch das hat der Stimmung natürlich keinen Abriss getan.

 

So langsam hat jeder Teili morgens sein eigenes Ritual gefunden. Während einige ständig am Basketball spielen sind, nutzen andere die gute Stunde Freizeit vor der täglichen Dorfbesprechung, um noch ein bisschen auf dem Lagerplatz zu entspannen.

 

Das heutige Thema des Tages ist die Serie Haus des Geldes. Morgens wurde deshalb das Schmuggler-Spiel gespielt. Das Ziel des Spiels ist es so viel Geld wie möglich in die eigene Kasse über den Lagerplatz zu schmuggeln. Dabei sollte man sich möglichst nicht von Polizisten erwischen lassen, denn sonst wird einem die Schmuggelware abgenommen.

 

In der Mittagspause gab es dann ein Hauptentscheidigungsgremium, auch HEG genannt, der Teilnehmer. Dabei können die Teilis Entscheidungen über das Programm oder das Essen treffen oder allgemeine Wünsche und Vorschläge, wie zum Beispiel längeres Wachbleiben, an die Betreuer richten. Da es letzte Nacht sehr kalt war und deshalb viele nicht so gut geschlafen haben, wurde beschlossen, dass morgen etwas länger geschlafen werden darf.

 

Da aufgrund des schlechten Schlafs die Stimmung eher schläfrig und kuschelig war, wurden wieder Hobbygruppen angeboten, an den teilgenommen werden konnte. Heutige Hobbygruppen waren Volleyball, Traumfänger basteln, Magnete und Football.

 

Am Abend gab es dann die Show 1,2 oder 3. Es wurden Fragen rund um Lille Bodskov gestellt und es gab für jede Frage drei Antwortmöglichkeiten. Die Teilnehmer mussten sich für eine entscheiden und bekamen immer einen Punkt, wenn sie die richtige Antwort erraten haben. Gewonnen hat dann am Ende das Dorf mit den meisten Punkten.

 

Nachts kam dann das Highlight im Lager schlechthin auf die Jugendlichen zu: Die Nachtwanderung. Die Teilnehmer werden im Dunkeln durch den Wald geschickt und dort von Betreuern, die sich verkleidet und versteckt haben, erschreckt. Die Schreckhaften wurden natürlich von Betreuern begleitet. Nach diesem gruseligen Erlebnis gab es dann noch Kakao am Lagerfeuer von der Nachtwache zum runterkommen und einschlafen.

 

 

 Liebe Grüße und bis morgen!

 


03.08.2019 Wolf of Wallstreet UND Simpsons

Hallihallo aus dem JuZela!

 

 

Das Erscheinen der ersten Sonnenstrahlen hat sich die Teilnehmer von den Pritschen wuppen und aus den Zelten kriechen lassen.

 

Auf den Dorfplätzen wurden sich Zöpfe geflochten und auf dem Basketballfeld wurde sich für den Tag aufgewärmt. Der Lagerhit Demons von der Band Whale in the Desert ertönte lautstark über den Lagerplatz und es wurde sogar teilweise etwas schüchtern getanzt. So steht man doch gerne auf.

 

Heute ist das Tagesmotte Wolf of Wallstreet und das heißt wirtschaften, wirtschaften, wirtschaften. Die Teilis müssen arbeiten um Geld zu verdienen und sich ernähren zu können, denn wer nicht schweißtreibende Aufgaben erledigt, bekommt nur trockenes Brot mit Gemüsebrühe vom Arbeitsamt. Und wer zieht trocken Brot schon lockeren Pommes vor?

 

Wer sich genug Quatsch-Dollar verdient hat, konnte sich Luxus leisten wie zum Beispiel saftige Burger, dänische Hotdogs, einen Besuch im Spa oder eine Badepause im Whirlpool. Das heißt, wer einen schönen und leckeren Tag haben wollte, musste zwangsweise Geld verdienen, indem man Arbeitsaufträge von Betreuern bekam, welche dann die fleißigen Bienen bezahlt haben. Man konnte sich auch selbstständig machen, indem man sein eigenes Business am Amt anmeldete. Die Teilis waren am Anfang super motiviert und die Schlange vorm Jobcenter war endlos lang. Es gab Gangster, Polizisten und auch eine Stiftung Warentest, die alle Stände bewertet und Noten vergeben hat.

 

Gleichzeitig zum Wolf of Wallstreet-Tag hat auch das allseits beliebte Mörderspiel gestartet. Dieses Spiel läuft während des ganzen Lagers, bis nur noch ein Überlebender übrig ist. Alle spielen mit: Betreuer, Jugendliche und sogar die Lagerleitung. Der Sieger bekommt am Ende einen Preis. Töten kann man indem man Leute um Ecken bringt oder sie „steinigt“ indem man ihnen kleine Steinchen heimlich zusteckt. Man darf sich nur nicht bei dem Morden erwischen lassen, denn wenn es Zeugen gibt wird der Mörder angeklagt und selber zu Tode verurteilt.

 

Am Abend gab es dann ein Highlight des Lagers für das Betreuer-Team: Die Taufe des neuen Betreuers. Dafür wurde das Tagesmotto noch schnell auf Simpsons geändert und es ging los. Er wurde richtig gefeiert mit kleinen Spielen und einem Tauftrunk. Die Teilis hatten große Augen als sie beoachteten, wie in die Taufgrube gerutscht wurde.

 

Wir hoffen, dass es morgen endlich einmal nicht regnet!

 

 

Liebe Grüße, das JuZeLa-Betreuerteam

 


02.08.2019 Game of Thrones

Guten Abend liebe Gefährten. Der Winter naht… und das auch in Dänemark.

 

 

Die weißen Wanderer sind wieder da und haben nur ein Ziel: Den Zeltplatz zu erobern und alles Leben zu vernichten. Alles was zwischen den weißen Wanderern und der Vernichtung der Menschheit steht ist die Nachtwache. Glücklicherweise haben sich alle Teilnehmer dazu entschlossen, sich der Nachtwache anzuschließen und sich den weißen Wanderern mit allen Mitteln entgegenzustellen.

 

Am Vormittag war es direkt soweit. Die weißen Wanderer haben ihren ersten Angriff vorbereitet und waren kurz davor anzugreifen. Die Nachtwache musste schnell reagieren und konnte mithilfe des Schutzzaubers der roten Frau noch letzte Vorbereitungen vornehmen, sodass der Zeltplatz verteidigt werden konnte. Die Teilnehmer wurden daraufhin von den weißen Wanderern angegriffen, mussten stark zusammenhalten und sich aneinanderklammern, um nicht selber zu Weißen Wanderern zu werden. Nach einem langen und verbitterten Kampf konnte die Nachtwache die weißen Wanderer zurückhalten, sodass der Sommer wieder einkehren konnte.

 

Das gute Wetter wurde mit der ersten Badezeit des Lagers gefeiert. In der Ostsee konnte die Nachtwache sich von den gewonnenen Schlachten erholen. Bei der Kioskzeit war das warten in der Sonne auch nur halb so schlimm.

 

Erschöpft vom ereignisreichen Vormittag haben die Teilnehmer den Nachmittag entspannt in einen Dorfabend ausklingen lassen. Dabei hat jedes Dorf eine eigene Wahl der Erholung gefunden. Die einen Dörfer haben ihre Rüstungen (aka Jutebeutel) neu bemalt. Andere Dörfer haben den Abend in einem Festmahl in Form von Pizzarollen oder Lagerfeuer-Marshmellows ausklingen lassen.

 

 

Nun ist die Wacht zu Ende. Valar Morghulis.

 


01.08.2019 The Walking Dead

Moin Moin aus dem hohen Norden!

 

 

Der heutige Tag stand ganz unter dem Thema der TV-Serie „The Walking Dead“. Motto getreu haben sich die Teilnehmer am Morgen aus ihren Pritschen geschält und sind schlaftrunken über den Dorfplatz geschlichen.

 

Auch heute Vormittag gab es wieder ein Großgruppenspiel bei strahlendem Sonnenschein zum wach und fit werden. Die Teilnehmer hatten in einer fiktiven nahen Zukunft zwei Probleme: Zombieapokalypse und keinen Sprit mehr. Da die Zombies schon unterwegs zu den liegengebliebenen Jugendlichen waren musste eine Hälfte des Lagers geopfert werden und die Gruppen haben versucht mehr Sprit für sich zu sichern, um weiter und schneller vor den Zombies zu fliehen. Am Ende wurden dann doch alle Teilnehmer von den Untoten erwischt.

 

Nach dem anstrengenden Spiel gab es extrem leckeren Gyros zum Mittagessen (das Küchenteam hat sich mal wieder selbst übertroffen) und das ganze Lager roch danach sehr streng nach Knoblauch, wie die am Abend aufgewachte Nachtwache vom Vorabend unter Naserümpfen berichtete.

 

Die erste Mülljury hat stattgefunden und die Teilnehmer haben das erste Mal ihre Zelte aufgeräumt, denn für das Sauberste bekommt einen Preis. Dementsprechend ist die Motivaton zu putzen auch sehr hoch.

 

Am Nachmittag fanden wieder Hobbygruppen statt. Etwas Anstrengenderes war auch nicht möglich, da die Teilnehmer ja wortwörtlich tot waren. Ein paar Jugendliche haben gebastelt oder sich fleißig beim Fußballspielen ausgepowert, während andere sich ihre Pritschen aus ihren Zelten geholt haben und ein Mittagsschläfchen auf dem Dorfplatz gehalten haben.

 

Abends fand dann die erste Disko des JuZeLas statt. In der Parades-Disko wurde das Sterben des heutigen Tages gebührend gefeiert bis der Schweiß von der Decke tropfte.

 

Nach der Disko war auch schon wieder Lagerplatzruhe. Die Tage vergehen hier wie im Flug, aber das ist immer so, wenn man viel Spaß hat ;)

 

 

 Liebe Grüße und bis morgen!

 


31.07.2019 Der Tag nach dem ersten Tag

Hallöle aus dem JuZeLa!

 

 

Die erste Nacht ist gut und trotz vorherrschender Vorfreude entspannt überstanden. Zwar waren einige Teilnehmer schon vor der Weckzeit wach, aber das ist bei der ganzen Aufregung kein Wunder.

 

Heute war der erste richtige und ganze Tag des Jugendzeltlagers. Zum ersten Frühstück gab es warme Brötchen und allerlei leckere Sachen wie Marmelade oder das gute klassische Zwiebelmett. Auch bei dem Obst wurde sich reichlich bedient.

 

Vormittags gab es dann das erste Großgruppenspiel „Safari“, wo Dorf gegen Dorf gekämpft hat. Dabei geht es darum, so viele Tiere wie möglich in das eigene Dorf zu bringen. Die zu fangenden Tiere in diesem Fall waren die Betreuer, welche sich alle als unterschiedlich schnelle Safari-Tiere verkleidet haben. Die schnellsten Betreuer gaben die meisten Punkte und welches Dorf am Ende die größte Punktzahl erreicht hat, hat gewonnen! Simpel, aber sehr gut. Dabei konnte man sich auch das erste Mal so richtig auspowern, was bei dem guten Wetter auch sehr viel Spaß gemacht hat.

 

Leider war es das dann auch mit dem guten Wetter für den Rest des Tages. Dementsprechend war am Nachmittag nicht viel Programm, sondern nur Hobbygruppen. Drinnen wurde gebastelt oder entspannt Hörbuch gehört und draußen, für die mit dicker Haut, Basketball gespielt.

 

Am Abend haben sich die Dörfer mit ihren Betreuern und Paten einen schönen Tagesabschluss gemacht. Ein Dorf hat zum Beispiel Werwolf gespielt und ein anderes hat lecker Hawaii-Toast gemacht.

 

Momentan ist Lagerplatzruhe und die Teilnehmer „chillen“ oder gehen schon schlafen. Bald ist dann auch Nachtruhe und der zweite Tag im Lager ist auch schon vorbei.

 

 

 Wir freuen uns schon auf morgen!

 

Liebe Grüße, das JuZeLa-Betreuerteam

 


30.07.2019 Anreisetag im JuZeLa

Hallo liebe Eltern, Verwandte und Freunde!

 

 

Das lange Warten hat ein Ende. Es ist wieder soweit und das JuZeLa 2019 hat endlich begonnen! Die vor Vorfreude strahlenden Gesichter der Teilnehmer und Betreuer des Jugendzeltlagers wurden gebührend von dem KiZeLa empfangen.

 

Alsdann ging es auch schon sofort los. Nach dem anstrengenden Ausräumen der Busse kam der wohl spannendste Teil des Tages: Wer geht in welches Dorf? Während die erfahrenen, seit Jahren mitfahrenden Teilnehmer, sofort zu ihren Lieblingsbetreuern gesprintet sind, haben die Neulinge erstmal beobachtet und sich dann auch ein Dorf ausgesucht. Das Kennenlernen der Dorfbetreuer und mit Dorfbewohner wurde mit spaßigen Kennenlernspielen eingeleitet und erste Sympathien wurden ausgetauscht.

 

Das KiZeLa hat lecker gekocht und bevor es dann richtig losgehen konnte wurden alle nochmal mit leckerem Chili gestärkt. Denn obwohl es der erste Tag und damit quasi nur ein halber Tag war, stand viel auf dem Programm. Zusätzlich zu dem aufgeregten Treiben auf dem Lagerplatz gab es schon das erste Geburtstagskind, welches mit Gesang und Kuchen gefeiert wurde. Und auch die teilweise einsetzenden Regenschauer konnten der guten Laune keinen Abriss tun.

 

In den Abendstunden, gab es schon die erste Show: Bei „Mein Betreuer kann..“, konnten die Dörfer wetten, wie schnell ihre Dorfbetreuer zum Beispiel Salzstangen essen oder Kartoffeln schälen können. Dabei wurden sie lautstark und unter Jubeln von ihren Teilnehmern unterstützt und angefeuert.

 

Als dann die Gute-Nacht-Musik nach der nervenaufreibenden Show einsetzte, merkten alle wie müde sie von dem aufregenden Tag waren und fielen nur noch erschöpft, aber glücklich, auf ihre Pritschen.

 

 

Liebe Grüße aus dem JuZeLa und bis morgen!

 



Ein kleiner Rückblick in das Tagebuch des Jugendzeltlagers 2018


Sonntag den 5.8.18

 

Ein letztes Mal hallo!

 

Zum heutigen Morgen stand Stratego auf dem Plan. Dieses strategische Großgruppenspiel hat das Ziel die Fahne der gegnerischen Mannschaft zu erobern, indem durch eine geschickte Strategie die gegnerischen Spielerinnen besiegt werden. Jeder Spieler bekommt eine Zahl und duelliert sich mit gegnerischen Teilnehmern. Höhere Dienstgrade schlagen niedrigere,aber Vorischt vor Bomben oder Spionen. Das Team,dessen Fahne als letzte noch steht hat gewonnen.

 

Später konnten die Jugendlichen noch einmal Zeit mit ihren Freunden beim Dorfnachmittag verbringen. Einige Dörfer hatten selbstgemachte Pizza, andere schautengemeinsam gemütlich einen Film oder ließen das Zeltlager mit gemeinsamem Bilder-Gucken ausklingen.

 

Am Abend konnten die Teilis in der Abschlussdisko mit einigen musikalischen Liveauftritten noch einmal alles bewegen, was noch beweglich war nach zwei Wochen Zeltlager und mit dem Gedanken an die Heimreise einschlafen. Beim morgigen Tag wird nur noch aufgeräumt, gepackt und sich verabschiedet werden. Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

 

Auf ein baldiges Wiedersehen!

 

 


 

Samstag den 4.8.2018

 

Liebe Außerlillebodskaner,

 

die Jugendlichen konnten heute ihr wirtschaftliches Geschick unter Beweis stellen, denn heute war der Wirtschaftstag. An verschiedenen Arbeitsorten konnten sie Geld verdienen und dieses an anderen Ständen wieder ausgeben. Die einen strebten eine Karriere als Hotdogverkäuferin an, andere verkauften leidenschaftlich Eis, während wieder andere sich im Dienstleistungssektor wohlfühlten und Massagen anboten. Auch Polizistinnen, Kriminelle und Pritschenreparierer waren vertreten.

 

Komplett vollgefuttert, so dass niemand mehr in Anzug und Brautkleid passte, wurden dann 18 Paare bei der Lagerhochzeit getraut. Nicht nur die traditionelle Hochzeit mit Mann und Frau war zu sehen, auch Mann heiratete Mann und Frau Frau und Frau Mann und Frau und Mann war erlaubt. Die Jugendlichen durften nicht nur ihre Partnerin oder Partner bestimmen, sondern auch den Trauungssong und der Heiratsschmuck konnten selbst hergestellt werden.

 

Frisch getraut und bis der Bus sie scheidet ging es dann zufrieden auf die Pritsche